Schritt 1: Technische Analyse
Zuerst wird geprüft, ob Google die Website überhaupt vollständig lesen und indexieren kann: Ladezeit, mobile Darstellung, Sitemap, robots.txt, Statuscodes, doppelte Inhalte und SSL-Verschlüsselung stehen auf der Liste.
Technische Probleme sind besonders tückisch, weil sie oft unsichtbar bleiben – die Seite sieht für Besucher normal aus, während Suchmaschinen sie nur eingeschränkt erfassen.
Schritt 2: Content- und Keyword-Analyse
Im zweiten Schritt geht es um Inhalte: Für welche Suchbegriffe rankt die Website bereits, welche Themen fehlen komplett, und wie gut beantworten vorhandene Seiten die tatsächliche Suchintention der Nutzer?
Hier zeigt sich häufig eine Lücke zwischen dem, was ein Unternehmen über sich selbst schreibt, und dem, wonach potenzielle Kunden tatsächlich suchen.
Schritt 3: Backlink- und Wettbewerbsanalyse
Externe Verlinkungen von anderen Websites sind weiterhin ein starkes Rankingsignal. Die Analyse zeigt, wie viele und welche Backlinks vorhanden sind – und wie sich das im Vergleich zu direkten Wettbewerbern verhält.
Diese Wettbewerbsperspektive macht oft erst deutlich, warum eine eigentlich solide Website hinter schlechter wirkenden Konkurrenzseiten rankt: Diese haben schlicht mehr Vertrauenssignale aufgebaut.
Schritt 4: Priorisierung und Maßnahmenplan
Eine Analyse ohne konkrete nächste Schritte ist wenig wert. Am Ende steht deshalb eine Liste von Maßnahmen, sortiert nach erwartetem Effekt und Aufwand – von schnellen technischen Fixes bis zu langfristigen Content-Projekten.
So wird aus einer Bestandsaufnahme ein umsetzbarer Fahrplan statt eines unübersichtlichen Fehlerberichts.