Phase 1: Erstgespräch und Briefing
Jedes gute Webprojekt beginnt mit einem ausführlichen Gespräch. Ziele, Zielgruppen, Funktionsanforderungen, bestehende Corporate Identity, Wettbewerber, Budget und Zeitplan werden besprochen. Je präziser das Briefing, desto weniger Überraschungen gibt es später.
Ergebnis dieser Phase: ein klares Verständnis beider Seiten, oft festgehalten in einem Konzept-Dokument oder einem Lastenheft.
Phase 2: Design und Feedback
Auf Basis des Briefings wird ein visueller Entwurf erstellt – zunächst als Wireframe (grober Strukturplan ohne Design) und dann als vollständiges Design in einem Tool wie Figma.
Hier ist Feedback gefragt: Farben, Layout, Typografie, Tonalität. Meistens gibt es eine oder zwei Feedback-Runden, bis das Design freigegeben wird. Änderungswünsche nach dieser Phase (wenn die Entwicklung schon begonnen hat) kosten Zeit und Geld.
Phase 3: Entwicklung
Das Design wird technisch umgesetzt. Frontend-Entwicklung macht das Design im Browser 'lebendig', Backend-Entwicklung baut Datenbanklogik, Server-Funktionen und Schnittstellen.
Während der Entwicklung ist eine Testumgebung aktiv – also eine nicht-öffentliche Version der Website, auf der der Auftraggeber den Fortschritt verfolgen kann.
Phase 4: Abnahme, Launch und danach
Vor dem Launch wird die Website gründlich getestet: alle Funktionen, alle Browser, alle Bildschirmgrößen. Nach der Abnahme und Freigabe geht die Website live – Domainumschaltung, HTTPS, finale SEO-Checks.
Nach dem Launch beginnt die Wartungsphase: Software-Updates, Inhaltsänderungen, Performance-Monitoring, Sicherheits-Backups. Eine Website ist kein Produkt, das man einmal kauft und dann für immer liegen lässt – sie ist ein lebendiges System.