Technische Wartung – warum sie nicht optional ist
WordPress, Joomla, Drupal und andere CMS-Systeme werden regelmäßig aktualisiert – oft weil Sicherheitslücken gefunden und geschlossen wurden. Plugins und Themes haben denselben Update-Zyklus.
Wer diese Updates vernachlässigt, betreibt eine Website mit bekannten Sicherheitslücken – und automatisierte Bots suchen genau danach. Ein kompromittierter Server ist aufwendiger und teurer als regelmäßige Updates.
Inhaltliche Aktualisierungen
Inhalte sollten aus zwei Gründen aktuell gehalten werden: erstens für die Besucher (niemand vertraut einem Betrieb, dessen Website noch Preise von 2020 zeigt), und zweitens für Google.
Google bewertet frischen Content positiv. Seiten, die regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen (Blog-Artikel, aktualisierte Leistungsseiten, neue Referenzen), werden häufiger gecrawlt und können von ihrer Aktualität profitieren.
Was konkret wann aktualisiert werden sollte
- Sofort: Kritische Sicherheitsupdates für CMS und Plugins
- Monatlich: Routine-Updates für CMS, Plugins, Themes – Backup vorher!
- Quartalsweise: Prüfen, ob Inhalte noch aktuell sind (Preise, Angebote, Team, Öffnungszeiten)
- Jährlich: Gesamteindruck prüfen – Design, Struktur, Ladezeit, SEO-Kennzahlen
- Bei Bedarf: Neue Referenzen, aktuelle Blogbeiträge, Saisonangebote
Wer kümmert sich darum?
Für Betriebe ohne eigene IT-Abteilung empfiehlt sich ein Wartungsvertrag mit dem Entwickler. Für einen überschaubaren monatlichen Betrag übernimmt der Entwickler Updates, Backups, Überwachung und reagiert bei Problemen. Das ist günstiger als im Notfall eine kompromittierte oder kaputte Website reparieren zu lassen.