Was Webhosting bedeutet
Ihre Website besteht aus Dateien (HTML, CSS, Bilder, Videos) und oft einer Datenbank. Diese müssen irgendwo gespeichert sein und rund um die Uhr über das Internet abrufbar sein. Genau das leistet ein Webhoster: Er stellt Ihnen Speicherplatz auf einem Server bereit, der 24/7 online ist, und sorgt dafür, dass Ihr Domainname auf diese Dateien zeigt.
Die wichtigsten Hosting-Arten
- Shared Hosting (3–10 €/Monat): Viele Websites teilen sich einen physischen Server. Günstig, einfach einzurichten. Nachteil: Wenn andere 'Mitbewohner' viele Ressourcen verbrauchen, leidet die Performance. Für einfache Business-Websites völlig ausreichend.
- VPS – Virtual Private Server (5–50 €/Monat): Ein physischer Server ist in mehrere virtuelle Server aufgeteilt. Jeder hat garantierte Ressourcen. Mehr Kontrolle, bessere Performance. Erfordert mehr technisches Know-how für die Administration.
- Managed WordPress Hosting (10–50 €/Monat): Speziell für WordPress optimiert. Automatische Updates, Backups, Security-Scans. Empfehlenswert für Nutzer ohne technischen Hintergrund.
- Dedizierter Server (ab 50–100 €/Monat): Ein ganzer physischer Server gehört nur Ihnen. Für sehr große Seiten oder besondere Anforderungen.
Worauf beim Anbieter achten
Nicht alle Hoster sind gleich – auf diese Punkte sollten Sie achten:
- Serverstandort: Server in Deutschland oder der EU sind aus Datenschutzgründen bevorzugt (DSGVO).
- SSL-Zertifikat inklusive: Let's Encrypt sollte kostenlos dabei sein.
- Backups: Tägliche automatische Backups sind Standard bei seriösen Anbietern.
- Support: Erreichbarkeit bei technischen Problemen – idealerweise 24/7.
- Laufzeit und Kündigung: Monatlich kündbare Tarife bieten mehr Flexibilität als Jahresverträge.