Das Problem mit Standardsoftware
Standardsoftware ist für die 'typischen' Anforderungen gebaut – und das ist ihr Vorteil und ihr Nachteil zugleich. Je spezifischer die eigenen Prozesse sind, desto mehr Workarounds entstehen: Daten werden aus einem System exportiert, in Excel umformatiert, in ein anderes System importiert. Felder werden 'zweckentfremdet'. Mitarbeiter kennen Tricks, um das System zu überlisten.
Diese Reibungsverluste kosten Zeit – und Zeit ist Geld.
Wann lohnt sich individuelle Software?
Es gibt klare Signale, dass ein individuelles Tool die richtige Lösung ist:
- Der tägliche Ablauf enthält wiederkehrende manuelle Schritte, die theoretisch automatisiert werden könnten.
- Daten müssen zwischen verschiedenen Systemen manuell übertragen werden.
- Ein Standardprogramm wird für Dinge genutzt, für die es nicht gemacht wurde (Excel als Datenbank, Outlook als Aufgabenverwaltung).
- Mitarbeiter haben Workarounds entwickelt, die niemand mehr vollständig erklären kann.
- Reporting oder Auswertungen müssen manuell zusammengebaut werden.
Was individuelle Software nicht ist
Individuelle Entwicklung bedeutet nicht, alles von Grund auf neu zu erfinden. Oft wird eine schlanke Desktop-Anwendung (z. B. in C#/.NET) gebaut, die genau die benötigten Funktionen abdeckt – keine mehr, keine weniger. Sie läuft auf Windows, kann offline arbeiten, ist nicht abhängig von Drittanbietern und läuft nach der Entwicklung ohne laufende Lizenzkosten.
Der Vergleich: Keine monatlichen SaaS-Gebühren, kein erzwungenes Upgrade, keine Abhängigkeit von Internet-Verfügbarkeit, keine nicht-passenden Funktionen, die erst deaktiviert werden müssen.